Paukenröhrchen

Behandlung von chronischen Paukenergüssen und Schaffung eines Druckausgleichs

Bei der Behandlung mancher Mittelohrerkrankung kann es sinnvoll sein, im Trommelfell ein künstliches Loch anzulegen (Parazentese) und dieses durch die Einlage eines sogenannten Paukenröhrchens, Durchmesser etwas mehr als 1mm, über mehrere Wochen oder gar Monate offen zu halten.

Über das Paukenröhrchen kann entzündliches Mittelohrsekret wie Eiter abfließen oder die schleimbildende, entzündete Mittelohrschleimhaut (chronischer Mittelohrerguss/Paukenerguss) durch die Luftzufuhr von außen (künstlicher Druckausgleich) abheilen, bis der natürliche Druckausgleich über die Ohrtrompete (= Eustachische Röhre) wieder einsetzt.

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