Speicheldrüsen

Kompetente Beratung, Diagnostik und Therapie im Speicheldrüsenzentrum

Im Zentrum für Speicheldrüsen- und Gesichtsnervenerkrankungen Köln (ZSK) werden sämtliche bekannte Erkrankungen der großen Kopfspeicheldrüsen diagnostiziert und behandelt.

Speicheldrüsenschwellungen können verschiedene Ursachen haben. Es kann sich um Entzündungen der Speicheldrüse, um rheumatische Erkrankungen oder um Verstopfungen des Gangsystems (z.B. durch Speichelsteine) handeln. Auch Speicheldrüsentumore stellen sich in der Regel in Form von Schwellungen der Speicheldrüse dar. Sowohl in der Ohrspeicheldrüse (Glandula parotis) als auch in der Unterkieferspeicheldrüse (Glandula submandibularis) kommen gutartige und bösartige Tumore vor, die jeweils unterschiedlich behandelt werden müssen.

Auch das Speichelgangsystem kann selektiv erkranken. Mit der "Speichelgangendoskopie - Sialendoskopie" lässt sich das Gangsystem der großen Kopfspeicheldrüsen unter Verwendung von Mini-Endoskopen (<1,5mm) endoskopisch untersuchen. Lässt sich hierbei ein Speichelstein, eine Entzündung oder eine Verengung des Gangsystems finden, so kann diese ggf. direkt endoskopisch behandelt werden.

Im Bereich "Gesichtsnervenerkrankungen und Botulinumtoxin" geht es um die Rehabilitation des gelähmten Gesichts als Folge von Erkrankungen des Gesichtsnerven (Nervus facialis). Mit Botulinumtoxin lassen sich unterschiedliche hyperfunktionelle Syndrome im Kopf-Hals-Bereich und insbesondere auch im Bereich der Speicheldrüsen behandeln.

Priv.-Doz. Dr. Maria Grosheva

Priv.-Doz. Dr. Maria Grosheva

Leiterin

Speicheldrüsenoperationen

Risikominimierung durch Therapiestandards

Bei tumorösen Erkrankungen unterscheiden sich die Ohrspeicheldrüse (Glandula parotis) und die Unterkieferspeicheldrüse (Glandula submandibularis) erheblich in ihren operativen Bedingungen und im Risikospektrum für den Patienten und den Operateur. Die Standardisierung der operativen Therapie hat maßgeblich dazu beigetragen, das Risiko operativer Nervenschädigungen und auch von Tumorrezidiven zu senken.

Zur Behandlung von nicht-tumorösen Erkrankungen des Speicheldrüsengangsystems hat sich die Speichelgangsendoskopie (Sialendoskopie) etabliert. Mit diesem minimal-invasiven Verfahren lässt sich eine Vielzahl von Erkrankungen zielgerichtet behandeln ohne dass Speicheldrüsengewebe entfernt werden müsste.

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