Klinik

Die HNO-Klinik der Uniklinik Köln erfüllt universitäre Aufgaben in der Krankenversorgung, akademischen Lehre und Wissenschaft. Strukturell gliedert sich die Klinik in einen ambulanten Bereich, einen stationären und ein Operationszentrum. Im ambulanten Bereich finden Sie unsere Spezialsprechstunden und unsere Tagesstation mit 8 Betten zur Organisation der ambulanten Operationen. Das stationäre Zentrum gliedert sich in zwei Stationen mit 40 Betten. Alle Bereiche befinden sich im Gebäude 23 auf dem Gelände der Uniklinik Köln.

Erfahren Sie mehr zu unserem Behandlungsspektrum

Notfall-Station der HNO-Klinik

Notfallpatienten können sich in der Regel nach 16:30 Uhr auf unserer Notfallstation vorstellen. Das Telefon ist rund um die Uhr besetzt.

HNO-Klinik, Gebäude 23, Uniklinik Köln (Anfahrt und Lageplan)
Zufahrt über Gleueler Straße
Telefon +49 221 478-4754

Bitte bringen Sie Ihre Versichertenkarte und Ihren Personalausweis mit.

OP-Ausstattung

Unsere Klinik verfügt über fünf hochmodern ausgestattete Operationssäle. 

Operationen können in lokaler Betäubung, Teil- oder Vollnarkose durchgeführt werden. Hierzu arbeiten wir mit unseren speziell für HNO-Patienten geschulten Anästhesisten zusammen.

Jeder einzelne HNO-Operationssaal verfügt über ein Operationsmikroskop. Zudem kann in jedem Operationssaal die Laser-Technik sowie die endoskopische Chirurgie mit Demonstration am Monitor eingesetzt werden. Eine digitale Wiedergabe der Patientendaten sowie der angefertigten Röntgenbilder, MRTs und CTs ist in jedem Operationssaal möglich.

Für die einzelnen Operationen verfügt unsere Klinik über eine Vielzahl von Spezialinstrumenten und -techniken:

  • CO2-Laser
  • fasergeführter Dioden-Laser
  • starre Lichtleiter-Optiken und flexible Endoskope
  • semiflexible Miniaturendoskope (Durchmesser 0,8 – 1,6mm)
  • CAS (Computerassistierte Navigation)
  • elektrophysiologische Nervenableitung zum intraoperativen Monitoring von Gehirnnerven
  • intraoperative Funktionsüberprüfung von Cochlear-Implantaten

Kooperationen & Verbünde

Jean-Uhrmacher-Institut

Das „Jean-Uhrmacher-Institut für klinische HNO-Forschung“ wurde im Jahr 2002 in unmittelbarer Nähe der HNO-Klinik der Uniklinik Köln im Herzen von Köln-Lindenthal gegründet.

Es forscht als “An-Institut“ der Universität in enger Kooperation mit der HNO-Klinik sowie weiteren Projektpartnern der Medizinischen Fakultät im Bereich der Diagnose, Therapie und Rehabilitation von Erkrankungen im Hals-, Nasen-, Ohrenbereich. Besondere Forschungsschwerpunkte bilden die Untersuchungen entzündlicher und krebserregender Prozesse im HNO-Bereich (Onkologie) sowie auch die Diagnose, Therapie von Hör- und Kommunikationsstörungen (Audiologie) einschließlich der Rehabilitation mit modernen Hörhilfen und Innenohrprothesen bei hochgradigen, an Taubheit grenzenden Schwerhörigkeiten (Cochlear Implantate, CIK).

Das Jean-Uhrmacher-Institut wird durch die gleichnamige Jean-Uhrmacher-Stiftung getragen, die im Jahre 1978 durch Hildegard Uhrmacher gegründet wurde, um die Ursachen und Folgen von Erkrankungen im HNO-Bereich besser zu erforschen und geeignete Therapiekonzepte zu entwickeln.

Sozialpädiatrisches Zentrum in der Kinderklinik der Uniklinik Köln

Leitung:

Dr. Peter Herkenrath, Dr. Gabriele Jopp, Priv.-Doz. Dr. Jürgen-Christoph von Kleist-Retzow

Sprechzeiten:

Montag bis Freitag von 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Anmeldung:

Montag bis Freitag von 08.00 Uhr bis 11.00 Uhr
Montag bis Mittwoch von 14.00 bis 15.00 Uhr
Telefon: +49 221 478-6580 oder -5900
Telefax : +49 221 478-5189
E-Mail: spz@uk-koeln.de

Patienten sollen folgende Unterlagen zur ersten Untersuchung mitbringen:

  • bisherige Befunde und Berichte
  • Überweisung zum Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) oder Poliklinikschein
  • Versichertenkarte
Centrum für Integrierte Onkologie (CIO)

Das Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) Köln Bonn wurde 2007 gegründet und wird seit 2008 wiederholt als Onkologisches Spitzenzentrum von der Deutschen Krebshilfe ausgezeichnet. In dem Verbund der Universitätskliniken Köln und Bonn arbeiten alle an der Diagnostik, Behandlung und Betreuung von Patienten mit der Diagnose Krebs beteiligten Kliniken und Institute zusammen. Ziel ist die konsequente und stetige Verbesserung der Behandlung und Betreuung von Krebspatienten. Dies wird erreicht durch eine Optimierung der interdisziplinären Zusammenarbeit der klinischen Fächer, durch eine umfassende psychoonkologische Betreuung der Patienten und durch eine enge Verzahnung der klinischen Versorgung mit der Grundlagen- und der klinischen Forschung.

Ein zentrales Anliegen des CIO ist es, Innovationen aus der Krebsforschung schnell klinisch umzusetzen. Diesem Ziel dient ein großes Angebot an klinischen Studien zur Evaluation neuer Therapieansätze sowie die kontinuierliche Aktualisierung der interdisziplinären CIO-Leitlinien.

Das CIO ist bestrebt, aktive Partnerschaften mit außeruniversitären Partnern (niedergelassenen Ärzten und Krankenhäuser) aufzubauen, um möglichst vielen Patienten eine Sektor-übergreifende und heimatnahe Versorgung auf höchstem Niveau zu gewährleisten.

Unser Leitsatz: "Gemeinsam gegen den Krebs — Gemeinsam für das Leben."

Neugeborenen-Hörscreening Nordrhein

Das Neugeborenen-Hörscreening Nordrhein wird im Hörscreeningzentrum Nordrhein organisiert. Es handelt sich um ein Verbundprojekt von Geburtseinrichtungen und Nachuntersuchungsstellen im Bereich Nordrhein mit der Phoniatrie und Pädaudiologie an der HNO-Klinik der Uniklinik Köln. Erklärtes Ziel aller Beteiligten ist die Schaffung von Strukturen, die ein qualitätsgesichertes und flächendeckendes Neugeborenen-Hörscreening in Nordrhein dauerhaft ermöglichen.

Neugeborene haben ab dem 01.01.2009 einen gesetzlichen Anspruch auf eine Früherkennungsuntersuchung auf Hörstörungen als Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Das Neugeborenen-Hörscreening Nordrhein unterstützt Kliniken beim Aufbau eines Neugeborenenhörscreening oder der Anpassung der internen Verfahrensabläufe an die gesetzlichen Anforderungen.

Förderverein Jecke Öhrcher KG

Die "Jecke Öhrcher KG vun 2014 e.V." ist ein Förderverein für Menschen mit und ohne Hörschädigung. Er wurde im Jahr 2014 von Eltern schwerhöriger Kinder, Erwachsenen mit Schwerhörigkeit sowie Fachleuten und Freunden gegründet. Der Verein möchte das Kölner Brauchtum pflegen und gemeinsam Karneval feiern.
Passend zum Sessionsmotto des Gründungsjahres "socialjeck - kunterbunt vernetzt" engagiert sich der Verein für die Vielfalt der Welt der Gehörlosen und Schwerhörigen und deren Teilhabe in der (hörenden) Gesellschaft.
Alle Vereinsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.

Weitere Informationen zum Verein und Kontaktmöglichkeiten im Info-Flyer

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