

Die Uniklinik Köln steht rund um die Uhr für die Versorgung von Notfallpatienten zur Verfügung.
In lebensbedrohlichen Situationen / Notruf
Ärztlicher Notdienst
Notfallstation der HNO-Klinik
Sowohl funktionelle als auch ästhetische Beschwerden und Einschränkungen des Gesichts lassen sich durch die plastische Gesichtschirurgie behandeln. Die Ursachen können traumatisch, infektiös oder auch angeboren sein. Die Möglichkeiten sind vielfältig und richten sich nach den individuellen Bedürfnissen der Patientin oder des Patienten.
Form, Größe und Stellung der Nase können die Harmonie des Gesichts deutlich beeinträchtigen. Formveränderungen der äußeren Nase können zudem im Naseninneren die Nasenatmung behindern und somit eine funktionelle Einschränkung bedingen. Insofern ist die Einheit von Funktion und Ästhetik von großer Bedeutung, um eine Behinderung der Nasenatmung zu vermeiden und ein ansprechendes kosmetisches Ergebnis für die Patientin oder den Patienten zu erreichen. Die Operation erfolgt über kleinste Schnitte, sodass anschließend nicht mehr sichtbar ist, dass die Nase operiert wurde.
Die häufigste Deformität an den Ohrmuscheln sind abstehende Ohren (Otapostasis), gefolgt von Defekten an Ohrmuscheln und Ohrläppchen. Bei abstehenden Ohren ist der elastische Knorpel, der die Form der Ohrmuschel bestimmt, nicht genügend gefaltet oder er ist insgesamt zu groß. Besonders Kinder können durch Hänseleien der Mitschülerinnen und Mitschüler darunter leiden. Abhilfe kann eine operative Ohrmuschelkorrektur (Otopexie) schaffen. Auch im Erwachsenenalter können erworbene oder angeborene Ohrdeformitäten korrigiert werden.
Die Lidplastik (Blepharoplastik) ist ein operativer Eingriff, bei dem über einen kleinen Schnitt überschüssige Haut und gegebenenfalls Fett bzw. ein Teil der Muskulatur entfernt wird. Im oberen Bereich können damit hängende oder faltige Lider deutlich gestrafft werden. Im unteren Bereich zielt der Eingriff vor allem darauf ab, Tränensäcke und erschlaffte Haut unterhalb der Augen zu entfernen.
Als Maximalversion der Rosazea kommt es zu übermäßigem Wachstum der Talgdrüsen der Nase und selten im gesamten Gesicht. Als Folge kann eine sogenannte Knollennase entstehen. Die ehemalige Nasenform kann in einem Eingriff mit Abtragung der übermäßigen Talgdrüsen wiederhergestellt werden.